{"id":12,"date":"2014-06-14T14:26:37","date_gmt":"2014-06-14T12:26:37","guid":{"rendered":"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/?p=12"},"modified":"2022-10-01T11:55:34","modified_gmt":"2022-10-01T09:55:34","slug":"dichte-und-mobilitaetsverhalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/mobilon.ch\/?p=12","title":{"rendered":"Dichte und Mobilit\u00e4tsverhalten"},"content":{"rendered":"<p><strong>Zusammenhang zwischen Siedlungsstruktur und Mobilit\u00e4tsverhalten. Ein neuer Blick auf den Mikrozensus.<\/strong><\/p>\n<p>Zusammenfassung des <a href=\"http:\/\/www.svi.ch\/index.php?id=86\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Vortrags<\/a> im Rahmen der <a href=\"http:\/\/www.svi.ch\/index.php?id=82\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">SVI-Veranstaltungsreihe &#8222;Optimale Geschwindigkeiten in Siedlungsgebieten&#8220;<\/a> vom 22.05.2014 in St. Gallen. Der Beitrag wurde im <a href=\"http:\/\/www.svi.ch\/web\/fileadmin\/redaktoren\/dokumente\/Geschwindigkeit\/Tagungsband_online.pdf\">Tagungsband<\/a>\u00a0publiziert.<\/p>\n<p>| Jonas Bubenhofer |<\/p>\n<p>Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Siedlungsstruktur und dem Mobilit\u00e4tsverhalten der dort ans\u00e4ssigen Personen? F\u00fchren spezifische Siedlungsstrukturen zu einem spezifischen Mobilit\u00e4tsverhalten? Welche Rolle spielt dabei die Geschwindigkeit? Welche Chancen bietet die Innenentwicklung f\u00fcr die Mobilit\u00e4t? Dieser Fragestellung ging Metron in einem internen Forschungsprojekt 2013 nach.<\/p>\n<p>Grundidee des methodischen Vorgehens war die Verkn\u00fcpfung der Daten des <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfs\/de\/home\/statistiken\/mobilitaet-verkehr\/erhebungen\/mzmv.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Mikrozensus Mobilit\u00e4t und Verkehr (MZMV)<\/a> des BFS\/ARE mit Daten zu Anzahl Einwohner*innen und Arbeitspl\u00e4tzen. Konkret wurden die befragten Haushalte des MZMV aufgrund des Umfelds ihres Wohnortes beschrieben und kategorisiert. Somit wurden alle befragten Haushalte des MZMV, die sich bez\u00fcglich Siedlungsstruktur in einem \u00e4hnlichen Umfeld befinden, gruppiert und nach ihrem Mobilit\u00e4tsverhalten ausgewertet, unabh\u00e4ngig davon, in welcher Gemeinde sie sich befinden. Dieses Vorgehen er\u00f6ffnete einen neuen Blick auf den MZMV, denn die r\u00e4umliche Differenzierung erfolgt nicht wie \u00fcblich aufgrund Typisierungen anhand administrativer Einheiten, sondern aufgrund der Siedlungsstruktur.<\/p>\n<p><strong>Modalsplit nach Dichte-Kategorie<\/strong><\/p>\n<p>Bez\u00fcglich Modalsplit wurde von folgender Arbeitshypothese ausgegangen: Je dichter (im Sinne der Bev\u00f6lkerungsdichte) ein Siedlungsgebiet ist, desto mehr Wege legen die dort wohnenden Personen zu Fuss-, mit dem Velo und mit dem \u00f6ffentlichen Verkehr zur\u00fcck und desto weniger Wege mit dem Auto (motorisierter Individualverkehr, MIV).<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb02.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-14\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb02.png\" alt=\"abb02\" width=\"827\" height=\"408\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb02.png 827w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb02-300x148.png 300w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb02-825x408.png 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 2:\u00a0<\/i><i>Modalsplit nach Dichtekategorie: Basis Inlandwege und mittlere Bev\u00f6lkerungsdichte im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p>Abbildung 2 best\u00e4tigt diesen Zusammenhang sehr klar. Von der lockersten Dichte-Kategorie von 1-19 EW\/ha bis zur h\u00f6chsten Kategorie von 160 oder mehr EW\/ha nimmt der MIV-Anteil von 62% auf 24% der Inlandwege ab, was mehr als einer Halbierung entspricht. Der Fussverkehrsanteil verdoppelt sich entsprechend von 23% auf 46%. Der Velo-Anteil nimmt auf tiefem Niveau ebenfalls um einen Drittel zu von 6% auf 8%.<\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist, dass die Abnahme des MIV-Anteils und die Zunahme des \u00d6V-Anteils an der &#8222;Dichte-Schwelle&#8220; bei ca. 100 EW\/ha stagniert. Dies bedeutet, dass in den obersten Dichte-Kategorien die Abnahme des MIV vor allem zugunsten des Langsamverkehrs ausf\u00e4llt. Der \u00d6V gewinnt hier keine Anteile mehr.<\/p>\n<p><strong>Modalsplit nach Detailhandelsangebot<\/strong><\/p>\n<p>Als weiteren Aspekt der Siedlungsstruktur wurde das Angebot des Detailhandels bzw. der Nahversorgung untersucht. Abbildung 3 zeigt die Auswertung anhand der Kategorisierung der Anzahl Besch\u00e4ftigte in Detailhandelsbetrieben in der Umgebung. Der Modalsplit bezieht sich nur auf die Wege mit Zweck &#8222;Einkauf&#8220;.<\/p>\n<p>Auch hier zeigt sich klar der Zusammenhang zwischen Quantit\u00e4t des Detailhandelsangebots und Modalsplit. W\u00e4hrend bei fehlendem Angebot 73% der Einkaufswege mit dem Auto zur\u00fcckgelegt werden, nimmt der Anteil bei gr\u00f6sserem Detailhandelsangebot in zwei Stufen ab. Bei einem Angebot von 40 bis 69 Detailhandels-VZA\/ha liegt der MIV-Anteil noch bei 38 bis 43%, bei \u00fcber 80 VZA noch bei 24%. Im Gegensatz dazu vervielfacht sich der Fussverkehrsanteil von 17% (bei fehlendem Angebot) auf 58% bei sehr gutem Angebot.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb03.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-16\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb03.png\" alt=\"abb03\" width=\"827\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb03.png 827w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb03-300x132.png 300w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb03-825x363.png 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 3: <\/i><i>Modalsplit nach Detailhandelsangebot: Basis Inlandwege mit Zweck &#8222;Einkauf&#8220; und Summe NOGA47-VZA im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p>Dabei ist zu beachten, dass der Grossteil der Schweizer Bev\u00f6lkerung mit keinem oder nur minimalem Detailhandelsangebot (1-9 VZA) auskommen muss: ca. 1.4 Mio. Menschen ohne Angebot, ca. weitere 1.75 Mio. Menschen mit minimalem Angebot von 1-9 VZA.<\/p>\n<p><strong>Modalsplit nach Nahversorgungsangebot<\/strong><\/p>\n<p>Mit dem Nahversorungsindex werden nicht nur Einkauf, sondern auch lokale Freizeitangebote und Dienstleistungen des t\u00e4glichen Bedarfs ber\u00fccksichtigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb04.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-17\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb04.png\" alt=\"abb04\" width=\"827\" height=\"363\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb04.png 827w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb04-300x132.png 300w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb04-825x363.png 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 4:\u00a0<\/i><i>Modalsplit nach Nahversorgungsangebot: Basis Inlandwege und Nahversorgungsindex im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p>Abbildung 4 zeigt den Effekt noch deutlicher wie beim Detailhandelsangebot. Der MIV-Anteil nimmt von Haushalten ohne Nahversorgungsangebot von 60% auf noch einen Drittel (auf 18%) ab, wobei bereits beim Index-Wert von 30 (entspricht Angebot im Zentrum einer Kleinstadt), der Anteil noch 25% der Wege betr\u00e4gt. Hier zeigt sich, dass mit einem Nahversorgungsangebot wie es im Zentrum von Kleinst\u00e4dten zu finden ist, bereits \u00fcber die H\u00e4lfte der Wege zu Fuss oder mit dem Velo zur\u00fcckgelegt werden, weil f\u00fcr die meisten Alltagswege die Ziele in kurzer Distanz erreichbar sind.<\/p>\n<p><strong>Wegdistanzen nach Dichtekategorie<\/strong><\/p>\n<p>Die Auswertungen zum Modalsplit nach Dichte-Kategorie bzw. nach Nahversorgungsangebot legen die Annahme nahe, dass bei h\u00f6herer Dichte auch die Wege k\u00fcrzer sind. Abbildung 5 stellt die Wegdistanz in Abh\u00e4ngigkeit der Einwohnerdichte dar. Der vermutete Zusammenhang zeigt sich in entsprechender Deutlichkeit: W\u00e4hrend Personen der Dichte-Kategorie 1-19 EW\/ha rund 41 km pro Tag zur\u00fccklegen, legen Personen der dichtesten Kategorie mit 21 km nur die H\u00e4lfte der Distanz zur\u00fcck, um ihre Bed\u00fcrfnisse befriedigen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb05.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-18\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb05.png\" alt=\"abb05\" width=\"829\" height=\"442\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb05.png 829w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb05-300x160.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 5:\u00a0<\/i><i>Wegdistanz nach Dichte-Kategorie: Basis Inlandwege (Routingdistanz) und mittlere Bev\u00f6lkerungsdichte im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p>Die Abnahme der Distanz mit zunehmender Dichte begr\u00fcndet sich mit der Abnahme der MIV-Kilometer von 31 auf 10km, w\u00e4hrend die mit dem \u00d6V zur\u00fcckgelegten Wegdistanzen in etwa konstant bleiben. Mit zunehmender Dichte werden somit lange MIV-Wege durch kurze Fuss- und Velo-Wege ersetzt. Die Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse k\u00f6nnen in dichten Gebieten offensichtlich in der N\u00e4he befriedigt werden. Dem wird oft entgegengehalten, dass eine hohe Dichte einen &#8222;Dichtestress&#8220; ausl\u00f6se und Personen, die in dichten Gebieten leben, zum Ausgleich umso l\u00e4ngere Freizeitwege zur\u00fccklegen m\u00fcssen, um sich zu erholen. Abbildung 6 widerlegt diese Vermutung klar. Die Abnahme der Wegdistanzen bei zunehmender Dichte zeigt sich f\u00fcr alle Wegzwecke, auch f\u00fcr die Freizeitwege.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb06.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-19\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb06.png\" alt=\"abb06\" width=\"829\" height=\"447\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb06.png 829w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb06-300x162.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 6:\u00a0<\/i><i>Wegdistanz und Wegzweck nach Dichte-Kategorie: Basis Inlandwege (Routingdistanz) und mittlere Bev\u00f6lkerungsdichte im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p><strong>Anzahl Wege und Dauer nach Dichte-Kategorie<\/strong><\/p>\n<p>Gewissermassen als Kontrollauswertung wurde die Anzahl Wege pro Person und Tag und die Dauer der Unterwegszeit pro Person und Tag nach Dichte-Kategorie ausgewertet.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb07.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-20\" src=\"http:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb07.png\" alt=\"abb07\" width=\"827\" height=\"436\" srcset=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb07.png 827w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb07-300x158.png 300w, https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/06\/abb07-825x436.png 825w\" sizes=\"auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px\" \/><\/a><\/p>\n<p><i>Abbildung 7:\u00a0<\/i><i>Anzahl Wege und Wegdauer nach Dichte-Kategorie: Basis Inlandwege und mittlere Bev\u00f6lkerungsdichte im Umkreis von 300m<\/i><\/p>\n<p>Abbildung 7 zeigt die seit langer Zeit bekannte Systemeigenschaft der Reisezeitkonstanz nun nicht \u00fcber die Jahrzehnte (L\u00e4ngsschnitt), sondern nach Dichte-Kategorie des Wohnorts (Querschnitt). Unabh\u00e4ngig von der Dichte der Wohnumgebung legen die Personen knapp 3.5 Wege pro Tag zur\u00fcck und investieren dazu rund 83 Minuten pro Tag.<\/p>\n<p>In Kombination mit den Auswertungen weiter oben bedeutet dies, dass die Personen in lockeren Dichten ihre Unterwegszeit vorwiegend im Auto zur\u00fccklegen und dabei weite Distanzen zur\u00fccklegen, um ihre Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse zu befriedigen. Diese Distanzen sind notwendig, weil sich in solchen Gebieten keine kritische Gr\u00f6sse f\u00fcr die Konzentration eines gen\u00fcgenden Angebots ergibt. Personen in dichten Gebieten hingegen befriedigen ihre Mobilit\u00e4tsbed\u00fcrfnisse in n\u00e4herer Distanz, sind daf\u00fcr vorwiegend zu Fuss und bei gleicher Unterwegszeit mit geringer Geschwindigkeit unterwegs.<\/p>\n<p><strong>Fazit<\/strong><\/p>\n<p>Die Auswertung der Siedlungsstrukturen zeigte, dass rund die H\u00e4lfte der Schweizer Bev\u00f6lkerung in einem Siedlungsumfeld von durchschnittlich weniger als 40 EW\/ha mit entsprechend minimaler Nahversorgung und \u00d6V-Erschliessung leben. Dies stellt f\u00fcr sowohl f\u00fcr die Raum- wie f\u00fcr die Verkehrsplanung eine grosse Herausforderung dar.<\/p>\n<p>Vor dem Hintergrund der Innenentwicklung und Verdichtung unserer Siedlungen machen die Auswertungen auch deutlich, dass die Erh\u00f6hung der Anzahl Personen pro Fl\u00e4che mit einer entsprechenden qualitativen Verdichtung einhergehen muss, um das Quartier auf das funktionale Niveau eines dichten Quartiers zu heben. Dazu muss zudem ein attraktives Umfeld f\u00fcr die leistungs- und raumeffizienten Verkehrsmittel, die in diesem Umfeld geeignet sind, geschaffen werden: leistungsf\u00e4higer \u00f6ffentlicher Verkehr und ein attraktives und sicheres Umfeld f\u00fcr den Fuss- und Veloverkehr. F\u00fcr letztere zwei sind die derzeitigen Geschwindigkeiten im Siedlungsbereich zu hoch.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/mobilon.ch\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2015\/04\/SVI_Bubenhofer_140522.pdf\">Download Pr\u00e4sentation<br \/>\n<\/a><a href=\"https:\/\/www.svi.ch\/web\/fileadmin\/redaktoren\/dokumente\/Geschwindigkeit\/Tagungsband_online.pdf\">Download Tagungsband<\/a><\/p>\n<p>Zitiervorschlag:<br \/>\nBubenhofer, Jonas (2015): Dichte und Mobilit\u00e4tsverhalten. Ein neuer Blick auf den Mikrozensus. In: Schweizerische Vereinigung der Verkehrsingenieure und Verkehrsexperten SVI (Hrsg.): Optimale Geschwindigkeiten in Siedlungsgebieten. Z\u00fcrich, S. 56-60.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zusammenhang zwischen Siedlungsstruktur und Mobilit\u00e4tsverhalten. Ein neuer Blick auf den Mikrozensus. Zusammenfassung des Vortrags im Rahmen der SVI-Veranstaltungsreihe &#8222;Optimale Geschwindigkeiten in Siedlungsgebieten&#8220; vom 22.05.2014 in St. Gallen. Der Beitrag wurde im Tagungsband\u00a0publiziert. | Jonas Bubenhofer | Welcher Zusammenhang besteht zwischen der Siedlungsstruktur und dem Mobilit\u00e4tsverhalten der dort ans\u00e4ssigen Personen? 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